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Projektwochen gegen Rechts – Freies Netz Süd und die Autonomen Nationalisten

29. April 2010 – Robert Andreasch spricht in der »Hängematte«

Am 1. Mai  soll ein großer, bundesweit bedeutsamer Neonaziaufmarsch durch das unterfränkische Schweinfurt ziehen. So jedenfalls stellen es sich die AktivistInnen des neonazistischen »Freien Netz Süd« (FNS) vor, die hinter den Planungen und der Anmeldung stecken. Robert Andreasch wird in seinem Vortrag Geschichte, Personen, Struktur, Arbeitsweise, Themen und Aktionen des Kameradschaftsdachverbands »Freies Netz Süd« aufzeigen. Die Position des FNS in der bundesweiten Neonaziszene und die Verbindungen zu internationalen Neonazi-Netzwerken werden dargestellt, dabei wird die Zusammenarbeit mit anderen süddeutschen neonazistischen Strukturen ebenso Thema sein wie der andauernde Streit des FNS mit anderen neonazistischen Gruppen in Bayern. Weiterhin wird der Referent auf die, in den letzten Jahren immer öfters in Erscheinung getretenen Autonomen Nationalisten (AN) eingehen.

Dabei wird er die Entstehung, das Auftreten und die Ziele der AN beleuchten. Robert Andreasch studierte Medizin, Soziologie und Sozialpsychologie. Als freier Journalist arbeitet er seit Jahren über die extreme Rechte und über NS-Täter in Süddeutschland. Zahlreiche TV- und Radiomagazine, Zeitungen und Zeitschriften greifen auf seine Recherchen zurück oder veröffentlichen seine Beiträge. Er ist Co-Autor mehrerer Bücher über die extreme Rechte. Im Januar 2010 erschien sein Beitrag »Traditionsbewusstsein und Heimatverbundenheit. Notizen aus Ostbayern« im Sammelband »Stadt – Land – Rechts«.

 

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