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Liebe und Beziehung

27. April 2012 – Diskussionsveranstaltung mit »gruppe außer konkurrenz (nürnberg)«

Was ein gelungenes Leben ausmacht, davon haben die Meisten zumindest eine grobe
Vorstellung: Das private Glück sei letztlich das, worauf es im Leben eigentlich ankomme.
Ohne die Zwänge zu kritisieren, die neben der Arbeit nur wenig Geld und sorgenfreie
Zeit lassen, um das Leben zu genießen, wird mensch anspruchsvoll im Privaten:
Dort wird eine »bessere Hälfte« gesucht, die das Leben komplettieren und für das
Lebensglück einstehen soll. Werden die großen Ho!nungen dann enttäuscht, werden
selten die Ideale kritisiert, sondern die Schuld bei der PartnerIn oder der eigenen
»Beziehungsunfähigkeit« gesucht.
Was erwarten die Leute von ihren Beziehungen? Was steht hinter dem Ideal der
Liebe? Diese Fragen wollen wir diskutieren und überlegen, inwiefern die üblichen
Formen des Liebens ihren Grund in den hiesigen Verhältnissen haben und funktional
für diese sind.
Außerdem soll es darum gehen, was falsch daran ist, in Konzepten wie der Polyamorie
eine allgemeine Lösung zu vermuten und alternative Formen des Liebens als politische
Praxis zu propagieren.

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