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Die verschleppte Krise

08. November 2012 – ver.di und DGB – Jugend laden Dr. phil. Georg Fülberth in die Hängematte ein

Systemische Krisen des Kapitalismus – 1873, 1929 – haben ihn nie geschwächt, sondern – auf eine wenngleich katastrophale Art und Weise – erneuert.

Wird dies auch für die Zeit nach der Krise, die 2007 begann und heute noch nicht beendet ist, gelten?

Um diese Frage zu beantworten, muss die Ursache dieser

Krise selbst untersucht werden. Die Hypothese lautet, dass

 

 

… dass sie alle Konsequenzen einer bislang verdrängten anderen Krise gewesen sind: der Weltwirtschaftskrise von 1975 und des damit verbundenen Übergangs in den finanzmarktgetriebenen Kapitalismus. Wer ihn beibehalten und doch irgendwie »die Märkte regulieren« will, handelt nach der Devise: »Wasch mich, aber mach' mir den Pelz nicht nass«. Geht es nach den Interessenvertretern des Kapitals, dann sollen die Banken und Fonds gerettet, die abhängig Arbeitenden aber weiter belastet werden.

 

 

Unter diesem Aspekt sollen vor allem die gegenwärtige Euro- Krise und die Vorschläge zu ihrer Überwindung diskutiert werden.

Dr. phil. Georg Fülberth
(Publizist, ehem. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Marburg)

Am: Do.,08.November2012

Um: 19.30Uhr

In: Jugendzentrum Hängematte Annabergweg 1, 92237 Sulzbach-Rosenberg

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