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Kritik der Religion in der bürgerlichen Gesellschaft

05. April 2013 – Diskussionsveranstaltung mit der »Gruppe außer Konkurrenz Nürnberg«

Kritik der Religion in der bürgerlichen Gesellschaft

 

Allem naturwissenschaftlichen Fortschritt und der weitgehend gebrochenen weltlichen Macht der Kirche zum Trotz sind Religionen in explizit säkularen Gesellschaften wie der Bundesrepublik noch immer von Bedeutung. In modernen Gesellschaften ist das Wissen über Naturgesetze allgemein bekannt oder zumindest für jede/n Interessierte/n zugänglich. Die Menschen wissen, dass die Lage der/des Einzelnen von ganz anderen Faktoren abhängt, als vom Willen eines Schöpfers: ihnen ist in der Regel klar, dass sie nicht vom lieben Gott entlassen werden und nicht der Allmächtige die Steuern einzieht. Dennoch ist der Glaube an einen solchen Weltenlenker, der letztinstanzlich für die Kräfte der Natur und insbesondere für das eigene Schicksal verantwortlich sein soll, unter modernen Zeitgenossen verbreitet; und auch der Glaube an ein Jenseits steht hoch im Kurs. Warum das so ist und warum die Religion im bürgerlichen Staat sogar unter besonderem Schutz steht (GG Art. 4), wollen wir am 05. April 2013 um 20 Uhr im JugendclubBureau in Sulzbach-Rosenberg zusammen diskutieren.

 

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