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Vortrag und Soliparty

08. März 2014 – für die Opfer staatlicher Repression

 

Im August 2013 startete ein erneuter Protestmarsch gegen die unmenschlichen Bedingungen, mit denen sich Asylbewerber in Deutschland abfinden müssen ( Residenzpflicht, Essenspakete, unhygienische & beengte Zustände in Asylbewerberheimen, Schikane durch Behörden, Arbeitsverbot, etc...).

Im Zuge dieses Protestmarsches kam die Gruppe, die in Bayreuth startete, auch durch Sulzbach-Rosenberg, wo sie Unterstützung durch den örtlichen Jugendclub Bureau, der die Unterkunft stellte, Verdi, DFGVK sowie der „Plattform gegen Rechts“ erfuhr.

Während des friedlichen Protestmarsches durch Bayern, bei dem München das Ziel sein sollte, wurde mehrfach versucht, die Flüchtlinge durch unverhältnismäßiges Polizeiaufgebot und einer oft brutalen Vorgehensweise bei Festnahmen durch Polizeibeamte, einzuschüchtern, den friedlichen Protest zu unterbinden und die Beteiligten so zum Aufgeben zu bewegen.

Dennoch kamen beide Protestzüge allen Schikanen zum Trotz in München an.

Doch auch jetzt nach der Aktion ist keinesfalls Ende mit der einschüchternden Politik. Viele Beteiligte und Unterstützer/-innen werden nun mit Prozessen mit z.T. massiven Kosten in unverhältnismäßigem Rahmen konfrontiert. Dabei wird gezielt versucht die friedliche Protestbewegung zu kriminalisieren und an den Beteiligten ein Exempel zu statuieren.

 

Am 08.03.2014 findet deshalb um 19:00 Uhr im Jugendclub Bureau eine Soliveranstaltung für die Opfer dieser Repression statt. Ein beteiligter Refugee wird über die Verhältnisse in den Unterkünften, die Erfahrungen während des Protestmarsches sowie deren repressive Folgen berichten. Im Anschluss findet eine Soli-Electro-Party statt, bei der alle Einnahmen (und hoffentlich viele Spenden) zur Unterstützung an „Refugee struggle for freedom“ gehen, denn KEIN MENSCH IST ILLEGAL!

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