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Zur derzeitigen Situation in Kuba

17. November 2005 – Prof. Jose Alvarez Romaguera referierte

Am 17 November referierte José Alvarez Romaguera im Jugendclub Bureau über die derzeitige Situation sowie über das Bildungswesen im sozialistischen Kuba.

Nach der Revolution im Jahre 1959 startete eine Alphabetisierungskampagne, die sich als erfolgreich erwies. Für Bildungskosten, wie etwa Bücher oder Bekleidung, müssen Studierende, aber auch Gaststudenten nichts zahlen. Weiterhin sind die erzielten Prüfungsergebnisse in bedeutenden Fächern besser als die von Schülern moderner Industriestaaten.

Auch das Gesundheitswesen wird von der WHO als vorbildlich für Entwicklungsländer hervorgehoben.

Nach dem Zusammenbruch der UDSSR und den daraus resultierenden ökonomischen Folgen mussten Kompromisse mit dem Kapitalismus eingegangen werden. So stieg etwa durch den Massentourismus die Kriminalitätsrate.

Doch findet sich unter den Kubanern weiterhin große Zustimmung zur revolutionären Regierung.

Trotz in der anschließenden Diskussion aufgekommener kritischer Fragen, wie etwa zur Todesstrafe, war man sich einig, weiterhin das revolutionäre Kuba zu unterstützen. Somit spendete der AKDK einen Teil des Gewinns vom Altstadtfest an den gewerkschaftlichen Verein zur Förderung des Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutzes, ARBUGS.

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